Psychologie: Wie man lernt, sich selbst zu verzeihen

Psychologie Wie man lernt, sich selbst zu verzeihen

Sich selbst verzeihen lernen und wieder Glücklich sein!
Sich selbst verzeihen lernen, hilft uns mit uns ins reine zu kommen.

Ich selbst durfte mir schon viele, sehr viele Fehler in meinem Leben verzeihen. Ich brauchte ein Weilchen bis ich verstanden hatte, dass ich mir selbst das Geschenk des Verzeihens geben musste, damit ich wieder Glücklich wurde.

Wir denken, es ist leichter immer alles mit einem Lächeln und einem überzeugendem „MIr geht´s gut“, unter den Teppich zu kehren, unsere Fehler im Leben rauszusortieren und mutig in den nächsten Sturm hineinzulaufen.

Es ist kein bisschen leichter!

Ungewollt streuen wir Salz in die Wunde, und wir tun  es so langsam, dass wir den Schmerz Schritt für Schritt anfangen zu ignorieren.

Dann kommt die Zeit, wenn jemand die Wunde wieder öffnet, oder dieser jemand ist nur eine Ausrede, damit wir selber die Wunde wieder öffnen können. Dann finden wir heraus, das es den Schmerz, den die Wunde birgt, nicht nur unmöglich ist zu ignorieren, sondern, es fürchterlich weh tut.

Wir müssen anfangen, uns für die Sachen die schief gelaufen sind, zu vergeben

In jedem Rückschlag steckt eine Lektion. Wenn du es schaffst, die Lektion zu finden, dann war es auch kein richtiger Rückschlag, oder?

Wir sollten uns besser fragen, warum wir diese Fehler machen, anstatt uns selber als  dazu verdammt, ein hoffnungsloser Mensch zu sein, abzuschreiben.
Wenn du dich vernachlässigst, und du jedes mal, wenn dir ein Missgeschick passiert, niedergeschlagen bist, vermehren sich die Fehler, die du machst.
Wir müssen aufhören uns für unvermeidliche Fehler, schuld zu fühlen. Jeder ist gut darin, sich von der wahren Arbeit an sich selbst, abzulenken. Diese Ablenkungen können einiges sein- Menschen, Laster, Materielles, Abhängigkeiten- du weißt am  besten, was es ist.

Wir müssen daran Arbeiten uns vergeben zu lernen, damit wir nach vorne gehen können. Diese unkontrollierbaren Bereiche in unseren Leben, haben einen tieferen Hintergrund.

Sie lassen uns nicht fühlen, das wir es Wert sind über Fehler die wir gemacht haben, hinwegzukommen. Wir tragen diese Schuld wie ein schweres Laster auf dem Rücken, und lenken uns vom Gewicht des Lasters ab, anstatt nur die Last abzulegen.

Es ist okay auf jemanden böse zu sein, anstatt alles zu verinnerlichen, nur um den Frieden zu bewahren. Äusserlich mag es so aussehen als ob du den Frieden zu der bestimmten Person bewahrst, aber du zerstörst so deinen eigenen inneren Frieden. Das ist ein hoher Preis, den du zahlen musst.

Es ist okay sich schuld und traurig, wegen eines unumkehrbaren Felhers zu fühlen. Fühle die Schuld und Trauer, aber, befreie dich danach vom Laster!

Wenn wir uns nicht vergeben, leiden wir wegen derselben Sache, bis zur Unendlichkeit.

Ohne uns zu vergeben, leben wir in einem Limbus, zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, ohne Chance in Richtung Zukunft zu gehen….

Du hast deinen Job verloren? Deine Beziehung ist kaputt gegangen? Du hast jemandem zu viele Chancen gegeben? Hast Schulden gemacht? Du hast dich in eine Auswegslose Situation gebracht?

Das einzige endbare Element in all diesen Situationen ist die Enscheidung, wie du damit umgehst.

Du kannst mutig sein, und deiner menschlichen Natur in die Augen schauen, mit dem Ziel dir selbst zu vergeben.

Oder, du kannst weitermachem, dich selbst und alle Menschen um dich  zu bestrafen, und dir einreden, dass du nur „den Frieden bewahrst“.

Die Wahrheit ist- so ist das Leben.

Wir werden so oft etwas falsch machen, bis wir es am Ende richtig hinbekommen. Aber, wir rauben uns der Möglichkeit es richtig zu machen, wenn wir uns keine Vergebung gewähren.