An meinen giftigen Ex-ein letztes Lebewohl

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„Du wurdest genau zu der Person, vor der ich gewarnt wurde. Ich, dagegen, habe mich nie als jemand anderes ausgegeben. Und , ich war die, die verletzt wurde…Ich weiß, dass dieser Kerl irgendwo, tief in dir steckt, aber ich kann nicht auf ihn warten. Weil, auf dich warten, ist wie auf den Regen in der Dürre zu warten. Nutzlos und enttäuschend.“

Es bricht mir das Herz Lebewohl zu sagen.

Eigendlich wollte ich mit all meinem Wesen, dass wir es schaffen. Ich wollte das, dass was du sagtest nicht Lügen waren. Ich wollte beweisen, dass dein Ruf nicht so ist, wie alle sagen. Ich wollte, dass alle falsch liegen.
Und vielleicht, werden sie das eines Tages tun. Vielleicht habe ich zu schnell aufgegeben. Vielleicht wirst du eines Tages der Mann sein, der ich gedacht habe, das du bist. Ich weiß, dass du es sein wirst. Es kann sein das, dass der Grund ist, warum ich so lange an dir gehangen habe.

Ich will, das du weißt, dass ich dir alles vergebe.

Aber, trotzdem, kann ich nicht nur sitzen und darauf warten, dass du diese Person wirst. Der Preis dafür wäre Selbstzerstörung, der Preis ist mich selbst zu verletzen, um dahin zu gelangen.
Ich kann nicht nur sitzen und warten, den Respekt, den ich die ganze Zeit verdient habe, zu bekommen. Ich kann nicht nur sitzen und warten geliebt zu werden, wenn ich dauernd mein Bestes gebe. Ich kann nicht nur sitzen und Spiele spielen. Es ist wie Jumanji. Entweder, etwas bringt mich auf dem Weg zum Ziel um, oder ich schaffe es.

Ich habe es nicht in mir, es zu schaffen. Und ehrlich gesagt, lebe ich nur zur Hälfte, wegen dir. Alles was ich bin, hast du zerkaut und ausgespuckt. Und ich bin nicht mehr der gleiche Mensch, der ich, bevor ich mich in dich verliebte, war. Ich wusste damals nicht, dass es sich in dich verlieben heißt, oft auf den Boden zu fallen, nur um jedes mal, wenn ich auf die Knie komme, runtergetreten zu werden.

Ich vergebe dir deine vergangenen Fehler. Ich verzeihe dir, dass du so ein Mensch warst. Ich weiß, dass du vielleicht nicht mehr diese Person bist, oder versuchst dich zu verbessern. Aber, dieselbe giftige Person, hat alles auf diesem Weg, schwarz gefärbt, mich eingeschlossen.

Ich habe es nicht verdient, ausgenutzt zu werden. Die Art, wie du mit mir gesprochen hast, habe ich nicht verdient. Ich habe die Streite, die Tränen und das Geschrei nicht verdient. Und obwohl ich sie nicht verdient habe, habe ich sie toleriert. Ich habe sie toleriert, weil ich gedacht habe, dass ich es muss. Das war mein Fehler.

Die schönen Tage schätzte ich, weil sich so froh war, dass sie nicht grauenhaft waren.

Du hast mich am Rande gehalten. Wegen dir, bin ich auf Eierschalen gelaufen. Ich starrte minutenlang ins Handy und wartete auf eine Antwort, aber, da kam nichts mehr. Als ob du gewusst hättest, dass ich ins Handy starre und warte. Dann schrieb ich etwas, und du ignoriertest es, weil ich dir unangenehm war.

Weißt du, was für mich unangenehm war? Jede Nacht, um 2 Uhr, schweißgebaden aufzuwachen, um mich zu fragen, was ich in dieser Beziehung soll?

Und, es wurde nicht mal als eine echte  Beziehung bezeichnet. Einen Tag hast du mich geliebt, den anderen gehasst. Einen Tag waren wir „nur Freunde“, den nächsten, hast du mir ins Gesicht gelacht und gesagt, dass wir nie „nur Freunde“ sein können, und ich wusste es auch.

Du warst kein Freund, aber du warst sicherlich ein Feind. Jedes Zeichen und all meine Freunde sagten, dass ich dich loslassen sollte.

Weißt du, was es heisst, jemanden den du mit dem ganzen Herzen liebst, anzuschauen und an ihn glauben, trotz des Misstrauens aller?

Hast du eine Idee davon, wie schwer es ist, von dem Menschen , den du am meisten auf der Welt liebst, wegzulaufen?

Nein, hast du nicht, weil du mich nicht geliebt hast!

Aber, merke dir was ich sage. Eines Tages wirst du es wissen.
Du wirst lernen, mich in meiner Abwesenheit zu lieben. Und das ist die schlimmste Art von Liebe.
Liebe heisst nicht jemandem Schmerz zuzufügen.

Ich weiß das sehr gut. Sogar, als du mich am schlimmsten behandelt hast, wollte ich dich nie verletzen. Und, wenn jemand Schmerz verdient hat, dann warst es du. Aber, ich wollte dich nie so verletzen, wie du mich verletzt hast.
Und, ich glaube nicht, dass du dir bewusst bist, was du getan hast.

Ich wusste, dass an dir die Schuld liegt. Doch, hast du nur gelacht, wenn ich dir es sagte. Du fingst an, Namen anderer aus meiner Vergangenheit aufzuzählen, und sagtest, dass ich wegen ihnen so „zerstört“ bin.

Es war fast so, als ob du die schlechte Behandlung rechtfertigen würdest, mit der Ausrede, dass es andere schon vorher auch gemacht hätten.

Du hättest der Mensch, der mir beweist, dass ich es nicht verdient habe, sein sollen. Dann hast du gesagt, dass es meine Schuld wäre. Dass mich andere, vor dir, zerstört hätten, aber sie haben mich nie so  zerbrochen, wie du es getan hast. Sie haben mich nie so verändert, wie du es getan hast.

Ich bin über jeden hinweggekommen, nur nicht über dich.
Wegen dir, war ich wie betäubt, und. Ich dachte, es wäre normal.

Ich will, das du weißt, dass ich dir verzeihe, das du so ein Mensch warst, weil ich weiß, dass du es eines Tages nicht mehr sein wirst. Aber, der Mensch, der du warst, hat viele Menschen verbrannt.

Und, du hast die Person verbrannt, die dich am meisten geliebt hat. Du mochtest die Aufmerksamkeit. Du mochtest es zu wissen, dass dich jemand liebt, wenn nicht einmal du dich selbst lieben konntest.

Ich will, dass du weißt, dass auch eine Vergangenheit, von der du wegläufst, ihre Wege findet um zu dir zurückzukriechen. Du denkst, dass du alles gut versteckt hast, aber, irgendwann verfolgt dich die Vergangenheit zurück und vernichtet dich, genauso, wie du mich vernichtet hast.

Also laufe weg, mein Schatz. Laufe so weit du kannst. Und, wenn du am weitesten kommst, wird der Geist, der dich am meisten verfolgt hat, Reue sein.
Und merke dir, das ist eine Einbahnstrasse, weil alles was du gemacht hast, ist auf Manschen wie mich, zu treten, um dort hinzugelangen.
Die ganze Zeit hast du mich unter Druck gestellt und gefragt, ob ich dich jetzt hasse….und, ich denke, ich tue es.

Ich hasse dich dafür, dass du mich hast denken lassen, es wäre normal.
Ich liebe dich genug, um dich zu hassen, weil es, verdammt nochmal, meine einzige Chance ist dich zu vergessen.

An meinen giftigen Ex-ein letztes Lebewohl